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Joan Miró - Werke aus der Sammlung Würth

17. September 2010 bis 20. März 2011

Die Ausstellung "Joan Miró – Werke aus der Sammlung Würth" zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers. In der Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau des Miró-Bestandes im Kulturforum Würth Chur bietet rund 40 Arbeiten des Spaniers – von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur. Sie veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als »peintre-poète« (Maler-Dichter) verstand. 




Joan Miró
A.L. Expo Madrid Grafica um 1980
Original-Lithografie Ex. HC
100 x 80 cm
Sammlung Würth, Inv. 1120
© Successió Miró /VG Bild-Kunst, Bonn 2008



 
 



Joan Miró
Le Cashier, o. J.
Aquatinta
95 x 71 cm
SammlungWürth, Inv. 1242



 
Joan Miró (Barcelona 1893-1983 Mallorca) zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus. Wie seine Weggefährten entwickelte auch er eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Seine von Abstraktion bestimmte Ästhetik ist geprägt von zeichenhaften Formen und klaren Farben und besitzt in ihrer charakteristischen und ureigenen Bildsprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die spontan und improvisiert wirkenden, zuweilen kindlich verspielten Motive, basieren jedoch auf kalkulierter Vorarbeit und verbergen mitunter ihren ernsten Subtext in der von Faschismus und Gewalt geprägten Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Arbeiten Joan Mirós liefern in dieser Zusammenstellung Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers und verweisen auf vielgestaltige Einflüsse: das intellektuelle Paris, Theater und Poesie prägten das künstlerische Werk ebenso wie Intuition und die natürlichen Formen der spanischen Landschaft.